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Die aktuellen Ernährungstrends

Waren es bis vor rund 25 Jahren fast ausschließlich die Vegetarier, die mit ihrer fleischlosen und gesundheitsbewussten Ernährung eigene Wege gingen, so haben sich heute daneben noch zahlreiche weitere Ernährungsstile herausgebildet und es kommen immer weitere dazu.

Teils bedingt durch zunehmende Lebensmittelallergien, teils aus dem Bewusstsein heraus, sich verantwortungsbewusst und gesund ernähren zu wollen.

Wir möchten Ihnen hier die aktuellen Ernährungstrends kurz im Überblick vorstellen und darstellen, worauf es, nach Expertenmeinung, bei einer gesunden vollwertigen Ernährung grundsätzlich ankommt. Wir möchten Ihnen zudem Hinweise geben, wovon die Reduktion des Körpergewichts, beziehungsweise die Vermeidung von Übergewicht abhängig sein kann.

Vegetarisch und Vegan

Auf Fleisch- und Wurstwaren (Vegetarier) oder komplett auf tierische Produkte zu verzichten, also auch keine Eier, Milch und Milchprodukte und keinen Honig zu essen (Veganer), entspringt oft einem Bewusstsein, auf andere lebende Wesen mit Gefühlen (Tiere) Rücksicht nehmen zu müssen. Teilweise aber auch der Ansicht, tierische Produkte seien grundsätzlich nicht gesundheitsförderlich.

Vegetarische und vegane LebensmittelGerade die Motivationen der Veganer, ganz auf Lebensmittel tierischen Ursprungs zu verzichten, sind meist sehr vielschichtig. Es handelt sich im Wesentlichen um eine Lebensphilosophie, der zufolge alle Lebensmittel aber auch sonstige Produkte, wie beispielsweise Leder oder Wolle gemieden werden sollen, da dafür Tiere gehalten werden und diese gegebenenfalls leiden müssen.

Auch globale Themen, wie Überweidung und hoher Wasserverbrauch, die Produktion von Treibhausgasen durch eine exzessive Nutztierhaltung sind für Veganer ausschlaggebende Argumente für ihren Ernährungsstil.

Die beiden Ernährungsrichtungen der vegetarischen oder veganen Kost erfordern gute Kenntnisse über die Inhaltsstoffe pflanzlicher Lebensmittel, um Mangelerscheinungen zu vermeiden.

Insbesondere in der veganen Kost ist auf eine sinnvolle Kombination der Nahrungsmittel zu achten, um ausreichend notwendige Nährstoffe zu sich zu nehmen.

So sind beispielsweise die richtigen Eiweißbausteine der pflanzlichen Lebensmittel miteinander zu kombinieren, also etwa Getreide und Hülsenfrüchte oder Hülsenfrüchte und Nüsse. Besonders zu achten ist auf die Aufnahme kalziumreicher Nahrungsmittel.

Clean Eating

Clean Eating TrendDas Clean Eating ist eine Ernährungsphilosophie, die auf eine Verwendung ausschließlich vollwertiger, frischer und naturbelassener Lebensmittel abzielt. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um eine moderne Form der Vollwertkost, wie sie von Ernährungsexperten schon seit Langem empfohlen wird.

Verarbeitet werden nur gesunde frische Zutaten. Das heißt viel frisches, möglichst regionales Gemüse, Obst und Salat, Hülsenfrüchte, Fisch, eventuell Fleisch, Vollkornprodukte, hochwertige Fette wie Walnuss- oder Rapsöl, Milch und Milchprodukte stehen auf dem Speiseplan. Zucker, viel Salz, Weißmehl(-produkte) und Frittiertes werden beim Clean Eating gemieden.

Ein Schwerpunkt liegt auch auf ausreichender Flüssigkeitsaufnahme in Form von Tee oder Wasser.

Raw Food (Rohkost)

Verzehrt werden ausschließlich rohe Lebensmittel. Dahinter steckt der Glaube, Vitamine in Obst und Gemüse könnten durch Erhitzen zerstört werden. Aber auch Fleisch, Fisch und Eier werden roh gegessen, um ihre Inhaltsstoffe möglichst naturbelassen dem Körper zuzuführen.

Auf dem Speisezettel stehen beim Raw Food zusätzlich Nüsse, Sprossen, Samen und Säfte, sowie Rohmilchkäse und kalt gepresste Öle. Lebensmittel mit künstlichen Zusätzen wie Geschmacksverstärkern oder Konservierungsstoffen werden gemieden.

Die Rohkost ist grundsätzlich gesund und ballaststoffreich. Lediglich bei der speziellen Form der veganen Rohkost kann es zu einem Mangel an Nährstoffen wie Eiweiß, Kalzium, Eisen und B Vitaminen kommen.

Laktosefreie Ernährung

Diese Form der Ernährung, bei der auf Milchzucker (Laktose) verzichtet wird, praktizieren vor allem Menschen mit einer Laktoseallergie. Aber auch die Überzeugung, tierische Milch und Milcherzeugnisse seien generell als Nahrung für den Menschen ungeeignet können hinter der laktosefreien Ernährung stecken.

Es sind viele Produkte auf dem Markt, die anstelle von Milch oder Molkereierzeugnissen verwendet werden können, sodass man bei laktosefreier Ernährung nicht auf den Verzehr üblicher Gerichte und Lebensmittel verzichten muss.

Superfood

Hinter dem Begriff Superfood stecken Lebensmittel, denen ein ganz besonders wertvoller Nährstoffgehalt zugeschrieben wird. Sie enthalten zum Beispiel viele Antioxidantien, die freie Radikale abfangen. So soll durch Verzehr des Superfoods einer Schädigung der Körperzellen vorgebeugt werden.

Die Liste des Superfoods umfasst vor allem Früchte und Samen aus unterschiedlichen Teilen der Welt, denen ganz besondere Nutzen für die Gesundheit des Menschen zugeschrieben werden.

Einige Beispiele:

• Die Heidelbeere ist reich an Anthocyanen. Man glaubt, diese könnten das Wachstum von Krebszellen im Dickdarm verlangsamen oder diese sogar abtöten. Zudem enthalten Blaubeeren Antioxidantien, die möglicherweise bei altersbedingtem Gedächtnisschwund helfen können.

• Das Fruchtfleisch der Acai-Beere enthält ebenfalls antioxidative Substanzen und ist damit ein guter Radikalfänger.

• Kakao gilt als Superfood wegen seines hohen Flavonoidgehalts, was zu einer Senkung des Blutdrucks führen kann.

• Chiasamen enthalten mehrfach ungesättigte Fettsäuren und Proteine und haben deshalb einen ausgesprochen guten Nährstoffgehalt und verdauungsfördernde Wirkung.

Das waren nur einige Beispiele aus dem Katalog der als Superfood bezeichneten Lebensmittel.

Das sogenannte Superfood hat sicherlich gute gesundheitsfördernde Wirkungen und/ oder einen außergewöhnlich guten Nährstoffgehalt. Jedoch entfalten diese Lebensmittel für sich alleine noch keinen ausreichenden gesundheitlichen Nutzen, sondern entscheidend ist vielmehr der Ernährungsstil im Allgemeinen.

Es müssen auch nicht unbedingt immer exotische Früchte und Samen sein. Denn auch viele einheimische Früchte oder Gemüse enthalten Antioxidantien und gesundheitsförderliche Nährstoffe.

So kommt einer generell ausgewogenen, vollwertigen Ernährung höhere Bedeutung zu, als sich nur einzelne Superfood-Artikel herauszupicken. Diese können gleichwohl eine sinnvolle Ergänzung der vollwertigen Ernährung sein.

Hinweise zur Gewichtsreduktion

Vielfach wird propagiert, sportliche Betätigung sei der Schlüssel zur Gewichtsabnahme. Ohne ausreichend Kalorienverbrennung durch Bewegung sei keine dauerhafte Gewichtsreduktion möglich.

Doch das Thema des Abbaus überschüssigen Körpergewichts ist weitaus komplexer und nicht nur von speziellen Diäten bzw. regelmäßiger ausreichender Bewegung abhängig.

Denn die Speicherung von Fett in unserem Körper wird hormonell gesteuert (über Insulin) und ist somit auch von Faktoren wie der Aufnahme der Kohlehydratmenge und sogar von Stress abhängig.

Verteilung der Nahrungsbestandteile Kohlehydrate, Eiweiß und Fett

Es gibt gemeinhin Empfehlungen, welchen prozentualen Anteil an Kohlehydraten, Eiweiß und Fett die tägliche Nahrung enthalten sollte.
Nach diesen Empfehlungen sollte die Nahrung von Erwachsenen zu 55% aus Kohlehydraten, zu 30% aus Fett und zu 15% aus Eiweiß bestehen. Dies soll eine ausreichende und gesundheitsverträgliche Nährstoffversorgung gewährleisten und zusätzlich auch die Entstehung von Übergeweicht vermeiden.

Diese Empfehlungen können jedoch nur ein grober Richtwert sein, denn gerade der Bedarf an Kohlehydraten, den schnellen Energielieferanten für den Körper, ist auch stark abhängig von der körperlichen oder geistigen Leistung, die jemand zu vollbringen hat. Und auch davon, ob Stoffwechselerkrankungen vorliegen.

Low Carb - Kohlehydratarme Ernährung zur Gewichtsreduktion

Die Low Carb Ernährung, eine kohlehydratreduzierte Ernährung, wird häufig mit dem Ziel praktiziert, dadurch das Körpergewicht zu reduzieren.
Der Kohlehydratanteil wird, abweichend von der Empfehlung mehr als die Hälfte der Nahrung in Form von Kohlehydraten zu sich zu nehmen, mehr oder weniger stark reduziert und demgegenüber werden mehr Proteine und Fette aufgenommen.

Werden dem Körper Kohlehydrate vorenthalten, die Energie sehr schnell (Einfachzucker) oder relativ schnell und einfach (Stärke) zur Verfügung stellen, so muss ein Abbau der Fettreserven stattfinden.

Eingeleitet wird dieser Prozess durch ein Absinken des Insulinspiegels, womit bereits dem Aufbau neuer Fettreserven entgegengewirkt wird. Zusätzlich wird in der Leber Glukagon ausgeschüttet, was zum Abbau der Energiespeicher Glykogen und Fettreserven führt.

Ballaststoffreich essen

Hilfreich im Hinblick auf eine Gewichtsabnahme, aber auch auf ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl ist, auf eine ballaststoffreiche Kost zu achten. Je langsamer nämlich Kohlehydrate ins Blut aufgenommen werden, umso weniger Insulin muss ausgeschüttet werden, mit den vorab (siehe Low-Carb-Ernährung) schon beschriebenen Effekten.

Als Maß für die Auswirkungen bestimmter Lebensmittel auf den Abstieg des Blutzuckerspiegels werden Größen wie der glykämische Index oder die glykämische Last herangezogen.

Anhaltender Stress führt zu Übergewicht

Auch die Stresshormone bedingen einen höheren Insulinbedarf. Denn Stresshormone sind grundsätzlich Gegenspieler des Insulins, so dass unter Stress mehr Insulin benötigt wird, um die Blutzuckerwerte im Normbereich zu halten. Also auch Stress führt letztlich dazu, dass Fettreserven aufgebaut bzw. zumindest gehalten und nicht abgebaut werden. Zudem hat man festgestellt, dass Stress die Kalorienverbrennung beeinträchtigen kann. Also auch im Hinblick auf die Vermeidung von Übergewicht oder eine Gewichtsabnahme kommt der Vermeidung von Stress, zumindest aber der richtige Umgang mit Stresssituationen eine entscheidende Bedeutung zu. Lesen Sie dazu auch unseren Blogartikel: Der richtige Umgang mit Stress: Reduzierung und Vermeidung von Stresssituationen.

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