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Vibratonstraining für Sportler

Sport & Training

Vibration und Auswirkung auf den Hormonhaushalt
Es ist allgemein bekannt, das es eine Korrelation zwischen der ausgeübten Sportart und dem hormonellen Profil eines Sportlers gibt. Die Ausübung einer Sportart löst in jedem Fall eine mehr oder weniger starke hormonelle Antwort des Körpers aus(Inoue and coll., 1994; Viru, 1994; Kraemer and coll., 1996).

Das Vibrationstraining erzeugt dabei ebenfalls eine hormonelle Reaktion des Körpers, verbunden mit einem Anstieg der Testosteron Konzentration und der Konzentration des somatotrophen Hormons (GH). Gleichzeitig wird auch die Konzentration von Kortisol erhöht (Bosco e coll., 2000). Wenn das Vibrationstraining regelmäßig angewendet wird, können hormonelle Langzeit Adaptionen erzeugt werden, die eine sehr gute Anpassung der neuromuskulären Funktionen bewirken. (Bosco e coll., 2000).

Muskelkraft
Ein Physioplate Training mit sinusförmigen Vibrationen bei einer Frquenz von 26/28 Hz verursacht eine deutliche Steigerung der mechanischen Kraft. Jemand der auf einer vertikalen Vibrationsplattform mit einer Frequenz von 27Hz trainiert, kann einen ungefähren Anstieg der Kraft der unteren Extremitäten von etwa 18% erwarten.

Isometrische Kraft
Decluse und seine Kollegen (2003) konnten belegen das es nach einem 12 wöchigen, regelmäßigem Vibrationstraining zu deutlichen Steigerungen der isometrischen und dynamischen Kraftentwicklung kam, konkret um 16.6 bzw. 9 %. Diese Resultate zeigen, das das Vibrationstraining eine korrelierte Adaption und eine neurale Kräftigung bewirkte, vergleichbar der bei traditionellem Kraft und Ausdauertraining. 


Rekrutierungs Modus und Proprioception
Während des Trainings auf einer Vibrationsplatte erhalten die Interneurone die sich im Rückenmark befinden einen Input von den afferenten und absteigenden Fasern, die einen Einfluss auf die Aktivitäten der Motoneurone haben. Die Interaktion dieser unterschiedlichen Inputs bestimmt die Modalität der Rekrutierung der motorischen Einheiten während der Bewegung. Der Kraftanstieg in der ersten Trainingsphase wird durch eine Optimierung des Mechanismus des Proprioceptiven Feedbacks ausgelöst (Gandevia, 2001).

Die Stimulation der schnell zuckenden Muskelfasern (FT)
Während des Vibrationstrainings wird auf den Körper ein wichtiger Beschleunigungs Reiz ausgeübt: als Beispiel, mit einer Frequenz von 30 Hz und einer Amplitude von 5mm, wird der Körper einer Beschleunigung ausgesetzt, die bis zu 18x höher ist als die Erdgravitation (Rittweger e coll., 2001).

Bei klassischen plyometrischen Übungen (Sprung von einem Kasten) kommt man nur auf Beschleunigungswerte von etwa 5 G. Eine so starke Beschleunigung wie beim Training auf einer Vibrationsplatte ist ein hervorragendes Mittel die Kraft zu steigern. Wer auf der Physioplate mit einer Frequenz zwischen 26/35Hz trainiert, sorgt für einen deutlichen Anstieg der mechanischen Kraft.

Vergleich des Vibrationstrainings mit anderen Trainingstypen
Das Vibrationstraining hat für Sportler eine hohe Effektivität: 10 Minuten Training auf einer Vibrationsplatte wie der Physioplate mit 17G Beschleunigung entsprechen etwa der gleichen Belastung, wie sie bei 4 Sätzen von je 200 Sprüngen aus einer Höhe von 1m auftreten. (Bosco e coll., 2000).
Quelle: Globus Italia
Bildquelle: © ikonoklast_hh / Dollar Photo Club

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