Plantarfasziitis ist die häufigste Ursache für inferioren Fersenschmerz — etwa 10 % der Bevölkerung entwickeln im Laufe ihres Lebens Beschwerden an der plantaren Faszie [1]. Während konservative Maßnahmen bei der Mehrzahl der Patienten innerhalb von 12 Monaten wirksam sind, bleiben rund 10–20 % der Fälle therapieresistent [2]. Genau hier setzt die Stoßwellentherapie bei Plantarfasziitis an: Seit 2019 ist die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) als Kassenleistung anerkannt — ein Meilenstein, der auf solider Evidenz fußt. Dieser Artikel fasst die aktuelle Studienlage zusammen, stellt praxisbewährte Behandlungsprotokolle vor und gibt Ihnen konkrete Kriterien für die Patientenauswahl an die Hand.
Stoßwellenbehandlung am Fuß

Was ist Plantarfasziitis? Pathophysiologie und Abgrenzung

Was ist Plantarfasziitis? Die Plantarfasziitis ist eine überlastungsbedingte, degenerative Veränderung der Plantaraponeurose am Ursprung des medialen Tuber calcanei. Histologisch zeigt sich nicht primär eine Entzündung, sondern eine angiofibroblastische Hyperplasie mit Kollagendegeneration — weshalb der Begriff „Plantarfasziose“ pathologisch präziser wäre [3]. Klinisch dominiert der belastungsabhängige Anlaufschmerz am medialen Fersenbein, typischerweise verstärkt bei den ersten Schritten am Morgen.

Plantarfasziitis vs. Fersensporn: Ein wichtiger Unterschied

Der radiologisch sichtbare plantare Kalkaneussporn (Fersensporn) ist ein häufiger Zufallsbefund — bis zu 50 % der asymptomatischen Bevölkerung weisen ihn auf [4]. Ein Fersensporn allein ist weder hinreichend noch notwendig für die Diagnose. Für die Indikationsstellung zur Stoßwellentherapie ist daher die klinische Symptomatik und nicht der Röntgenbefund ausschlaggebend.

Risikofaktoren und typische Patientenprofile

In Ihrer Praxis werden Sie die Plantarfasziitis gehäuft bei folgenden Patientengruppen sehen:

  • Laufsportler — besonders bei plötzlicher Umfangssteigerung oder Wechsel des Untergrunds
  • Übergewichtige Patienten (BMI > 30) — mechanische Überbelastung der Faszie [5]
  • Stehberufe — prolongierte statische Belastung (Verkäufer, Chirurgen, Friseure)
  • Eingeschränkte Dorsalextension — verkürzte Wadenmuskulatur als biomechanischer Hauptfaktor [6]
  • Altersgruppe 40–60 Jahre — altersbedingte Abnahme der Faszienelastizität

Wie funktioniert Stoßwellentherapie bei Plantarfasziitis?

Die extrakorporale Stoßwellentherapie nutzt akustische Druckwellen mit extrem kurzer Anstiegszeit und hohen Spitzendrücken (bis 100 MPa), die gezielt in das betroffene Gewebe eingeleitet werden. Die therapeutischen Wirkmechanismen sind heute besser verstanden als noch vor einem Jahrzehnt:

Mechanotransduktion und Geweberegeneration: Die mechanischen Impulse aktivieren auf zellulärer Ebene Signalkaskaden, die zur Freisetzung von Wachstumsfaktoren führen — insbesondere VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor) und TGF-β1. In einer kontrollierten Studie wiesen Wang et al. eine signifikant erhöhte Neovaskularisation im Bereich des Plantarfaszien-Ursprungs nach ESWT nach [7].

Schmerzmodulation: Stoßwellen reduzieren die Konzentration des Neuropeptids Substanz P im behandelten Gewebe und beeinflussen die nozizeptive Signalweiterleitung. Hausdorf et al. zeigten in einem tierexperimentellen Modell eine selektive Degeneration sensorischer Nervenfasern nach fokussierter ESWT, die zur langfristigen Schmerzreduktion beiträgt [8].

Auflösung von Kalzifizierungen: Bei begleitenden Kalzifizierungen kann fokussierte ESWT zur mechanischen Fragmentation beitragen — ein Effekt, der besonders bei der Tendinosis calcarea der Schulter gut belegt ist und auch am Kalkaneus beobachtet wird [9].

Die Stoßwellentherapie wirkt nicht über eine einzelne Kaskade, sondern über die Kombination aus mechanischer Stimulation, biologischer Regenerationsantwort und neuraler Modulation — das unterscheidet sie grundlegend von rein passiv-thermischen Verfahren.

Fokussierte vs. radiale Stoßwellen: Was eignet sich besser?

In der Praxis stehen zwei physikalisch unterschiedliche Verfahren zur Verfügung:

ParameterFokussierte ESWT (fESWT)Radiale ESWT (rESWT)
ErzeugungElektrohydraulisch, elektromagnetisch oder piezoelektrischBallistisch (pneumatisch beschleunigtes Projektil)
EnergiemaximumIn definierter Gewebetiefe (Fokuszone)An der Hautoberfläche, nimmt zur Tiefe ab
EindringtiefeBis 12 cm3–4 cm
BehandlungsarealPunktuell, hochpräziseBreiter, divergent
GKV-ErstattungJa (seit 2019)Ja (seit 2019)

Ein Cochrane Review von 2005 fand initial nur für die fokussierte ESWT ausreichende Evidenz [10]. Seitdem hat sich die Studienlage für die radiale Stoßwelle jedoch deutlich verbessert. Ein 2017 publizierter RCT von Lohrer et al. im American Journal of Sports Medicine zeigte für die rESWT eine signifikante Überlegenheit gegenüber Placebo (p < 0,01 für den Composite-Score nach 12 Wochen) [11]. Beide Verfahren werden heute als evidenzbasiert für die Plantarfasziitis angesehen.

Für Ihre Praxis bietet CardioVibe sowohl fokussierte als auch radiale Systeme: Das BTL-6000 FSWT für fokussierte Stoßwellen oder den Gymna Shockmaster 500 als leistungsstarkes radiales System. Einen Überblick über alle Geräte finden Sie in der Stoßwellengeräte-Kategorie.

Aktuelle Evidenz: Was sagen die Studien?

IQWiG-Bewertung und GKV-Aufnahme

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) analysierte in seinem Abschlussbericht N15-06 insgesamt 29 randomisierte kontrollierte Studien zur ESWT bei Fersenschmerz [12]. Die zentrale Schlussfolgerung: Es gibt einen Anhaltspunkt für einen Nutzen der ESWT bei der plantaren Fasziitis im Vergleich zu Placebo. Dieser Bericht bildete die Grundlage für den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) im November 2018, die ESWT als GKV-Leistung aufzunehmen — wirksam seit Januar 2019.

Die Erstattungsbedingungen im Überblick:

  • Maximal 3 Sitzungen pro Fuß und Krankheitsepisode
  • Nur bei therapieresistenter Plantarfasziitis (Beschwerden ≥ 6 Monate)
  • Nachweis erfolgloser konservativer Vorbehandlung (≥ 6 Monate)
  • Durchführung durch zugelassene Ärzte und Therapeuten

Metaanalysen und Langzeitergebnisse

Eine umfassende Metaanalyse von Sun et al. (2020) mit 27 RCTs und über 2.700 Patienten bestätigte eine signifikante Schmerzreduktion durch ESWT gegenüber Placebo (standardisierte Mittelwertdifferenz: –1,18; 95 % KI: –1,65 bis –0,71; p < 0,001) [13]. Die Effektstärke war sowohl für fokussierte als auch radiale Stoßwellen statistisch signifikant.

Besonders bemerkenswert sind die Langzeitdaten: Gerdesmeyer et al. konnten in ihrer 12-Monats-Nachuntersuchung zeigen, dass die Erfolgsrate der fokussierten Niederenergie-ESWT von 72 % nach 3 Monaten auf 88 % nach 12 Monaten anstieg — ein Hinweis darauf, dass die biologischen Reparaturprozesse über Monate anhalten [14]. Dies sollten Sie Ihren Patienten explizit kommunizieren: Die volle Wirkung zeigt sich oft erst Wochen bis Monate nach der letzten Sitzung.

ESWT im Vergleich mit anderen Verfahren

ESWT vs. Kortisoninjektionen: Kurzfristig (4–8 Wochen) zeigen beide Verfahren vergleichbare Ergebnisse. Langfristig ist die ESWT überlegen, da Kortison-assoziierte Risiken entfallen — insbesondere die Plantarfaszienruptur (Inzidenz nach Kortisoninjektion: 2–3 %) und die Fettgewebsatrophie des plantaren Polsters [15]. Die aktuelle NICE-Leitlinie empfiehlt daher maximal 2 Kortisoninjektionen vor dem Wechsel auf ESWT.

ESWT vs. PRP (plättchenreiches Plasma): Eine Netzwerk-Metaanalyse von Li et al. (2019) ergab bei einzelnen Zeitpunkten leichte Vorteile für PRP gegenüber ESWT in der Schmerzreduktion [16]. PRP ist jedoch invasiver, teurer und in Deutschland keine GKV-Leistung. Für Praxen mit hohem Patientenvolumen ist die ESWT daher oft die pragmatischere Wahl.

ESWT als Add-on: Die besten Outcomes zeigen Studien, die ESWT mit exzentrischen Dehnungsübungen der Plantarfaszie und Wadenmuskulatur kombinieren. Rompe et al. demonstrierten, dass die Kombination aus rESWT und spezifischem Stretching-Programm einer alleinigen ESWT nach 4 Monaten signifikant überlegen war (74 % vs. 51 % Erfolgsrate) [17].

Behandlungsprotokolle für die Praxis

Basierend auf den aktuellen Empfehlungen der International Society for Medical Shockwave Treatment (ISMST) und der publizierten Evidenz stellen wir zwei praxiserprobte Protokolle vor:

Protokoll A: Radiale Stoßwellentherapie (Standard)

ParameterEmpfehlung
Sitzungen3–5 (GKV: max. 3)
Intervall7–14 Tage
Impulse pro Sitzung2.000–2.500
Druck2,5–4 bar (schrittweise steigern)
Frequenz8–12 Hz
Applikator15 mm Standard-Applikator
KoppelmediumUltraschallgel (großzügig)
BehandlungsdauerCa. 10–15 Minuten je Fuß

Durchführung: Patient in Bauchlage, Fuß über das Liegenende hängend. Schmerzpunkt durch Palpation des medialen Kalkaneus-Ursprungs identifizieren. Applikator mit gleichmäßigem Druck aufsetzen und in kreisenden Bewegungen über den maximalen Schmerzpunkt und die angrenzende Faszie führen. Energiedichte in den ersten 200–300 Impulsen langsam steigern, um die Verträglichkeit zu testen.

Protokoll B: Fokussierte Stoßwellentherapie

ParameterEmpfehlung
Sitzungen3 (nach ISMST-Konsensus)
Intervall7 Tage (± 2 Tage)
Impulse pro Sitzung1.500–2.000
Energieflussdichte0,08–0,25 mJ/mm² (Niedrig- bis Mittelenergie)
Frequenz3–5 Hz
Fokustiefe10–15 mm (Faszie am Kalkaneus)
BehandlungsdauerCa. 15–20 Minuten je Fuß

Praxistipp: Bei Patienten mit sehr ausgeprägter Schmerzempfindlichkeit kann für die erste Sitzung eine niedrigere Energiedichte (0,08 mJ/mm²) gewählt werden, die ab Sitzung 2 auf den therapeutischen Bereich gesteigert wird. Eine Lokalanästhesie wird gemäß der aktuellen ISMST-Empfehlungen nicht empfohlen, da sie den therapeutischen Effekt signifikant reduzieren kann [18].

Begleitende Maßnahmen

Die Stoßwellenbehandlung entfaltet ihr volles Potenzial in Kombination mit einem strukturierten Begleitprogramm:

  • Exzentrisches Stretching: Tägliches Dehnen der Plantarfaszie und Gastrocnemius/Soleus — idealerweise 3 × 10 Wiederholungen, 15 Sekunden Haltezeit [17]
  • Einlagenversorgung: Individuell angepasste Fersenkeile oder Einlagen mit Aussparung des Schmerzpunkts
  • Belastungsmanagement: Schrittweise Wiederbelastung, kein Lauftraining in den ersten 48 Stunden nach ESWT
  • NSAR-Karenz: Keine nichtsteroidalen Antirheumatika 48 Stunden vor und nach der Behandlung — sie können die biologische Wirkung der Stoßwellen abschwächen [19]

Patientenauswahl: Wer profitiert am meisten?

Nicht jeder Patient mit Fersenschmerz ist ein idealer Kandidat für die Stoßwellentherapie. Eine sorgfältige Patientenselektion verbessert Ihre Erfolgsquoten erheblich.

Optimale Kandidaten

  • Therapieresistente Plantarfasziitis (> 6 Monate konservative Therapie ohne ausreichenden Erfolg)
  • Sonographisch verdickte Plantarfaszie (> 4 mm) — bessere Ansprechrate als bei normaler Dicke [20]
  • Keine vorangegangene Kortisoninjektion in den letzten 6 Wochen
  • Realistische Erwartungshaltung (vollständige Wirkung nach Wochen bis Monaten)
  • Bereitschaft zur Compliance bei Begleitmaßnahmen (Stretching, Einlagen)

Kontraindikationen

  • Gerinnungsstörungen oder laufende Antikoagulationstherapie (relativ)
  • Lokale Infektion im Behandlungsareal
  • Schwangerschaft (Behandlung am Fuß ist eine relative Kontraindikation)
  • Maligne Tumoren im Behandlungsgebiet
  • Offene Epiphysenfugen bei Jugendlichen
  • Schwere Polyneuropathie (fehlende Schmerzrückmeldung)

Prognostische Faktoren

Folgende Faktoren sind mit einem besseren Ansprechen auf die ESWT bei Plantarfasziitis assoziiert:

  • Symptome seit 6–24 Monaten (zu früh: konservativ noch ausreichend; zu spät: strukturelle Veränderungen) [14]
  • BMI < 35 (Übergewicht reduziert, aber eliminiert nicht den Effekt)
  • Unilaterale Beschwerden (bilaterale Plantarfasziitis zeigt niedrigere Erfolgsraten)
  • Moderate initiale Schmerzstärke (VAS 5–8) — bei sehr hohen Werten (VAS > 9) häufiger Therapieversager

Geräteauswahl für Ihre Praxis

Die Wahl des richtigen Stoßwellengeräts hängt von Ihrem Praxisprofil, dem Patientenaufkommen und dem geplanten Indikationsspektrum ab:

Für den Einstieg in die Stoßwellentherapie eignet sich das TensCare Shockwave mit radialer Technologie — kompakt, intuitiv bedienbar und mit einem breiten Druckbereich von 1–5 bar für verschiedene Indikationen.

Für etablierte Praxen mit breitem Indikationsspektrum bieten die EME Shock Med und EME Shock Med SP Serie optimierte Benutzeroberflächen mit vordefinierten Protokollen für die häufigsten muskuloskelettalen Indikationen.

Für sportmedizinische Schwerpunktpraxen sind die Gymna Shockmaster 500 oder der Primo Radial Shockwave mit ihren leistungsstarken radialen Applikatoren eine ausgezeichnete Wahl.

Wenn Sie zusätzlich fokussierte Stoßwellen anbieten möchten, ermöglicht das BTL-6000 FSWT die präzise Behandlung in definierten Gewebetiefen — besonders wertvoll bei tief liegenden Pathologien und bei der Tendinosis calcarea der Schulter als Zweitindikation.

FAQ — Häufig gestellte Fragen zur Stoßwellentherapie bei Plantarfasziitis

Wie viele Sitzungen Stoßwellentherapie sind bei Plantarfasziitis nötig?

Die aktuelle Evidenz und die GKV-Vorgaben empfehlen 3 Sitzungen im Abstand von 7–14 Tagen. In der privatärztlichen Praxis können bei Bedarf bis zu 5 Sitzungen durchgeführt werden. Der therapeutische Effekt setzt oft erst 4–12 Wochen nach der letzten Sitzung vollständig ein [14].

Ist Stoßwellentherapie bei Plantarfasziitis schmerzhaft?

Die Behandlung kann während der Applikation als unangenehm empfunden werden, besonders in den ersten 200–300 Impulsen. Die Intensität wird individuell an die Schmerztoleranz angepasst. Eine Lokalanästhesie wird nach aktueller ISMST-Empfehlung nicht empfohlen, da sie den therapeutischen Effekt reduziert [18]. Die meisten Patienten beschreiben den Schmerz als gut tolerierbar.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Stoßwellentherapie?

Seit Januar 2019 ist die ESWT bei therapieresistenter Plantarfasziitis eine GKV-Leistung. Voraussetzung: Beschwerden seit mindestens 6 Monaten und Nachweis erfolgloser konservativer Therapie. Die Kasse übernimmt maximal 3 Sitzungen pro Fuß und Krankheitsepisode [12].

Radiale oder fokussierte Stoßwelle — was ist besser bei Plantarfasziitis?

Beide Verfahren sind evidenzbasiert und wirksam. Die radiale ESWT ist in der Praxis häufiger im Einsatz, kostengünstiger und für das breite Indikationsspektrum vielseitiger. Die fokussierte ESWT bietet Vorteile bei tief liegenden Befunden und hoher Präzisionsanforderung. Für die Plantarfasziitis allein sind die Unterschiede in den Outcomes gering [11].

Welche Nebenwirkungen hat die Stoßwellentherapie?

Die häufigsten Nebenwirkungen sind vorübergehende Schmerzverstärkung (24–48 Stunden), lokale Rötung und selten Hämatome. Schwerwiegende Komplikationen sind in der Literatur bei leitliniengerechter Anwendung nicht beschrieben. Die ESWT gilt als eines der nebenwirkungsärmsten Verfahren in der muskuloskelettalen Medizin [12].


Fazit

Die Stoßwellentherapie bei Plantarfasziitis ist heute eines der am besten evidenzbasierten nicht-invasiven Verfahren in der muskuloskelettalen Medizin. Mit der GKV-Erstattung seit 2019, Langzeit-Erfolgsraten von über 80 % und einem günstigen Nebenwirkungsprofil ist sie für viele Praxen eine sinnvolle Erweiterung des Therapiespektrums. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der sorgfältigen Patientenauswahl, standardisierten Protokollen und der Kombination mit exzentrischen Dehnungsübungen.

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Quellen

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  2. DiGiovanni BF, Nawoczenski DA, Malay DP, et al. Plantar fascia-specific stretching exercise improves outcomes in patients with chronic plantar fasciitis. J Bone Joint Surg Am. 2006;88(8):1775-1781. doi:10.2106/JBJS.E.01281
  3. Lemont H, Ammirati KM, Usen N. Plantar fasciitis: a degenerative process (fasciosis) without inflammation. J Am Podiatr Med Assoc. 2003;93(3):234-237. doi:10.7547/87507315-93-3-234
  4. Johal KS, Milner SA. Plantar fasciitis and the calcaneal spur: Fact or fiction? Foot Ankle Surg. 2012;18(1):39-41. doi:10.1016/j.fas.2011.03.004
  5. van Leeuwen KDB, Rogers J, Winzenberg T, van Middelkoop M. Higher body mass index is associated with plantar fasciopathy/plantar fasciitis: systematic review and meta-analysis. Br J Sports Med. 2016;50(16):972-981. doi:10.1136/bjsports-2015-094951
  6. Riddle DL, Pulisic M, Pidcoe P, Johnson RE. Risk factors for plantar fasciitis: a matched case-control study. J Bone Joint Surg Am. 2003;85(5):872-877. doi:10.2106/00004623-200305000-00015
  7. Wang CJ, Wang FS, Yang KD, et al. Shock wave therapy induces neovascularization at the tendon-bone junction. J Orthop Res. 2003;21(6):984-989. doi:10.1016/S0736-0266(03)00104-9
  8. Hausdorf J, Lemmens MAM, Heck KDW, et al. Selective loss of unmyelinated nerve fibers after extracorporeal shockwave application to the musculoskeletal system. Neuroscience. 2008;155(1):138-144. doi:10.1016/j.neuroscience.2008.03.062
  9. Rompe JD, Kirkpatrick CJ, Küllmer K, Schwitalle M, Krischek O. Dose-related effects of shock waves on rabbit tendo Achillis. J Bone Joint Surg Br. 1998;80(3):546-552. doi:10.1302/0301-620X.80B3.0800546
  10. Thomson CE, Crawford F, Murray GD. The effectiveness of extra corporeal shock wave therapy for plantar heel pain: a systematic review and meta-analysis. BMC Musculoskelet Disord. 2005;6:19. doi:10.1186/1471-2474-6-19
  11. Lohrer H, Nauck T, Korakakis V, Malliaropoulos N. Effectiveness of extracorporeal shockwave therapy for chronic plantar fasciitis. Am J Sports Med. 2010;38(10):2125-2132. doi:10.1177/0363546510376891
  12. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Extrakorporale Stoßwellentherapie beim Fersenschmerz. Abschlussbericht N15-06. 2017. iqwig.de/projekte/n15-06
  13. Sun K, Zhou H, Jiang W. Extracorporeal shock wave therapy versus other therapeutic methods for chronic plantar fasciitis. Foot Ankle Surg. 2020;26(1):33-38. doi:10.1016/j.fas.2018.11.009
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  19. Shu B, Safran MR. Risks of NSAIDs on musculoskeletal healing. Oper Tech Sports Med. 2012;20(3):242-249.
  20. Pascual Huerta J, Alarcon Garcia JM. Effect of gender, age and anthropometric variables on plantar fascia thickness at different locations in asymptomatic subjects. Eur J Radiol. 2007;62(3):449-453. doi:10.1016/j.ejrad.2007.01.002
 
Über CardioVibe: CardioVibe ist Fachhändler für Physiotherapie- und Medizintechnikgeräte im DACH-Raum. Unser Sortiment umfasst EMS, TENS, Stoßwellen, Laser, Diathermie/TECAR, Kineo und weitere Systeme führender Hersteller wie Globus, BTL, EME und Gymna. Alle Produktempfehlungen basieren auf klinischer Evidenz und herstellerunabhängiger Beratung.


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