Die Ultraschall Therapie wird schon seit vielen Jahren sowohl für...
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Die Tendinosis calcarea ist eine Erkrankung der Rotatorenmanschette mit Kalziumablagerungen, meist in der Supraspinatussehne. Sie tritt vor allem bei Erwachsenen mittleren Alters auf und kann asymptomatisch sein oder starke Schulterschmerzen verursachen. Die Prävalenz in asymptomatischen Populationen liegt bei 2,7-22 %, je nach Studienpopulation und Bildgebungsmodalität [1]. Betroffen sind überwiegend Patienten zwischen 30 und 60 Jahren, Frauen etwas häufiger als Männer. In der Mehrzahl der Fälle (60-70 %) betrifft das Kalkdepot die Supraspinatussehne, seltener die Infraspinatus- (20 %) oder Subscapularissehne (10 %) [2].
Das von Uhthoff und Loehr beschriebene Zyklusmodell hilft beim Verständnis der Pathogenese und der Therapieplanung [3]. Es ersetzt jedoch keine individuelle klinische Beurteilung – die Übergänge zwischen den Phasen sind fließend und nicht immer bildgebend eindeutig zuzuordnen:
| Phase | Bezeichnung | Pathologie | Klinisches Bild |
|---|---|---|---|
| 1 | Prä-Kalzifikation (Transformation) | Metaplasie von Tenozyten zu Chondrozyten in avaskulären Sehnenarealen | Meist asymptomatisch |
| 2 | Formationsphase (Kalzifikation) | Aktive Kalziumdeposition, Depot kreidig-hart, klar abgrenzbar | Variabler Schulterschmerz, oft belastungsabhängig |
| 3 | Ruhephase | Depot stabil, keine aktive Resorption | Oft geringe Beschwerden, chronischer Verlauf |
| 4 | Resorptionsphase | Vaskularisierung, Makrophagen-vermittelte Phagozytose, Depot wird pastös-weich | Akuter, intensiver Schmerz (Pseudo-Gichtanfall der Schulter) |
Klinische Relevanz: Die Therapiestrategie hängt entscheidend vom Stadium ab. In der Formationsphase (Uhthoff Typ II) sind die Kalkdepots radiologisch dicht und scharf begrenzt – hier setzt die ESWT an, da sie den Übergang in die Resorptionsphase unterstützen kann. In der akuten Resorptionsphase (Typ IV) ist die Stoßwellentherapie kontraindiziert, da der Körper das Depot bereits aktiv resorbiert und die Behandlung den ohnehin maximalen Schmerz verstärken würde [4].
Für die prognostische Einschätzung und Therapieplanung hat sich die radiologische Einteilung nach Gärtner etabliert. Auch diese Klassifikation dient als Orientierungshilfe und ersetzt kein individuelles klinisches Urteil [5]:
Gärtner-Typ-I- und Typ-II-Depots sprechen in der Literatur häufiger auf die Stoßwellentherapie an, während Typ-III-Depots oft spontan resorbieren und in der Regel keiner ESWT bedürfen [5].
Die Wirkung der Stoßwellentherapie bei der Kalkschulter beruht auf einem Zusammenspiel mechanischer und biologischer Komponenten:
Mechanische Fragmentation und Kavitation: Die fokussierten Stoßwellen erzeugen an der Grenzfläche zwischen dem kalzifizierten Depot und dem umgebenden Sehnengewebe hohe Zugspannungen (Kavitationseffekt). In-vitro-Studien von Siebert und Buch konnten zeigen, dass fokussierte Impulse bei ausreichender Energiedichte eine messbare Desintegration von Kalziumhydroxylapatit-Depots bewirken können [6]. Ob und in welchem Ausmaß dieser Effekt beim einzelnen Patienten eintritt, hängt von Depotgröße, Konsistenz und Gerätetyp ab.
Biologische Resorption: Die mechanische Mikrodisruption initiiert eine sekundäre Entzündungsantwort mit Neovaskularisierung und Makrophagen-Rekrutierung. Diese Immunzellen phagozytieren die fragmentierten Kalkpartikel. Histologische Untersuchungen nach ESWT zeigten eine signifikant erhöhte VEGF-Expression und CD68-positive Makrophagen-Infiltration im Bereich der behandelten Depots [7]. Dieser biologische Resorptionsprozess erklärt, warum die vollständige Kalkauflösung oft erst 3-6 Monate nach der letzten Behandlung eintritt.
Schmerzmodulation: Unabhängig von der Kalkresorption reduziert die ESWT die Konzentration des Neuropeptids Substanz P im peritendinösen Gewebe und moduliert die nozizeptive Signalweiterleitung. Dieser analgetische Effekt tritt oft bereits nach der ersten Sitzung ein und kann die Schulterfunktion verbessern, noch bevor das Depot vollständig resorbiert ist [8].
Die Stoßwellentherapie bei Kalkschulter wirkt nicht allein durch die mechanische Fragmentation des Kalkdepots – sie initiiert auch eine biologische Kaskade, die der körpereigenen Resorptionsphase entspricht. Der tatsächliche Verlauf und Umfang der Kalkresorption variiert je nach Patient, Depot-Typ und Behandlungsprotokoll.
Die fokussierte ESWT bei Tendinosis calcarea ist eine der am besten untersuchten Indikationen in der Stoßwellenliteratur. Der wegweisende RCT von Gerdesmeyer et al. (2003) verglich Hochenergie-fESWT (0,32 mJ/mm², 1.500 Impulse) mit Niedrigenergie-fESWT (0,08 mJ/mm²) und Placebo bei 144 Patienten. Die Ergebnisse nach 6 Monaten: In der Hochenergie-Gruppe lag die Rate der vollständigen Kalkauflösung bei 60 %, verglichen mit 21 % in der Niedrigenergie- und 11 % in der Placebogruppe (p < 0,001). Der Constant-Murley-Score verbesserte sich in der Hochenergie-Gruppe um durchschnittlich 35 Punkte [9].
Albert et al. (2007) bestätigten diese Ergebnisse in einem weiteren hochqualitativen RCT: Fokussierte Hochenergie-ESWT (0,45 mJ/mm², 2 Sitzungen) führte nach 6 Monaten bei 86 % der Patienten zu einer vollständigen oder partiellen Kalkresorption, verglichen mit 25 % unter Placebo. Der Funktions-Score (UCLA) zeigte eine statistisch signifikante Verbesserung (p < 0,001) [10].
Eine Metaanalyse von Ioppolo et al. (2013) mit 28 RCTs und über 3.200 Patienten kam zu dem Schluss, dass fokussierte Hochenergie-ESWT bei der Kalkschulter sowohl der Placebo-Behandlung als auch der Niedrigenergie-ESWT signifikant überlegen ist – sowohl hinsichtlich der Schmerzreduktion (VAS-Differenz: -2,3 Punkte; 95 % KI: -3,1 bis -1,5) als auch der Kalkresorption (RR 2,8; 95 % KI: 1,7-4,6) [11].
Die Datenlage zur radialen Stoßwelle bei Kalkschulter ist deutlich dünner als für die fokussierte ESWT. Radiale Druckwellen erreichen ihre maximale Energiedichte an der Hautoberfläche; sie divergieren und verlieren Energie mit zunehmender Gewebetiefe. Da Kalkdepots der Rotatorenmanschette in einer Tiefe von 3-5 cm liegen, erreichen radiale Systeme dort signifikant niedrigere Energiedichten als fokussierte Geräte.
Cacchio et al. (2006) zeigten, dass radiale ESWT bei nicht-kalzifizierenden Tendinopathien der Schulter wirksam ist [12]. Für die kalzifizierende Tendinopathie ist die Evidenz widersprüchlicher. Eine vergleichende Studie von Kim et al. (2014) ergab, dass fokussierte ESWT bei der Kalkresorption der radialen ESWT signifikant überlegen war (68 % vs. 39 % vollständige Resorption nach 6 Monaten; p = 0,02), während die Schmerzreduktion in beiden Gruppen ähnlich ausfiel [13].
Klinische Einordnung: Für die gezielte Kalkresorption bei Tendinosis calcarea wird in den belastbaren Quellen vor allem die fokussierte ESWT hervorgehoben. Radiale Stoßwellen können sinnvoll ergänzend eingesetzt werden – etwa bei den begleitenden myofaszialen Triggerpunkten und Muskelverspannungen – sind aber zur gezielten Kalkbehandlung weniger gut belegt. Für die fokussierte Behandlung bietet sich das BTL-6000 FSWT an; für die begleitende radiale Therapie eignen sich Geräte wie der Gymna Shockmaster 500 oder die EME Shock Med.
Die ISMST (International Society for Medical Shockwave Treatment) unterscheidet bei der Kalkschulter zwischen Hochenergie- und Niedrigenergie-Protokollen. Die folgenden Protokollvarianten basieren auf der aktuellen Studienlage und den ISMST-Konsensusempfehlungen. Welche Parameter im Einzelfall sinnvoll sind, hängt vom eingesetzten Gerät, der Schmerztoleranz des Patienten, der Lokalisation des Kalkdepots und der klinischen Zielsetzung ab – eine individuelle Anpassung ist daher immer erforderlich [17].
| Parameter | Studienbasierter Richtwert |
|---|---|
| Sitzungen | 1-2 (nach Albert et al. und Gerdesmeyer et al.: je 2 Sitzungen) |
| Intervall | 14 Tage |
| Impulse pro Sitzung | 1.500-2.000 |
| Energieflussdichte (EFD) | 0,28-0,45 mJ/mm² (Hochenergie) |
| Frequenz | 2-4 Hz |
| Fokustiefe | Individuell nach Ultraschall/Röntgen (typisch 2,5-5 cm) |
| Lokalanästhesie | Empfohlen bei Hochenergie (≥ 0,28 mJ/mm²) – Subacromialer Block oder Feldblock |
| Bildgebungsgestützte Ortung | Ultraschall oder Röntgendurchleuchtung zur Depotlokalisation |
Durchführung: Patient in sitzender oder seitlicher Position. Kalkdepot unter Ultraschallkontrolle oder Durchleuchtung lokalisieren. Fokuszone des Stoßwellengeräts auf das Depotareal ausrichten. Bei Hochenergie-Protokollen wird eine Lokalanästhesie empfohlen, da die Schmerzintensität während der Behandlung sonst therapielimitierend sein kann. Die ersten 200 Impulse bei reduzierter Energie (0,08 mJ/mm²) zur Adaptation applizieren, dann auf die therapeutische Dosis steigern.
Hinweis zur Lokalanästhesie: Anders als bei der Plantarfasziitis, wo Lokalanästhesie den therapeutischen Effekt reduzieren kann, ist bei der Hochenergie-ESWT der Kalkschulter eine Anästhesie gängige Praxis und in den zitierten Studien protokollkonform angewendet worden [9, 10]. Der primär mechanische und biologische Wirkmechanismus ist weniger von der neuralen Rückmeldung abhängig als die Schmerzmodulation bei Enthesiopathien.
| Parameter | Studienbasierter Richtwert |
|---|---|
| Sitzungen | 3-5 |
| Intervall | 7 Tage |
| Impulse pro Sitzung | 1.500-2.000 |
| Energieflussdichte (EFD) | 0,08-0,20 mJ/mm² |
| Frequenz | 3-5 Hz |
| Fokustiefe | Individuell nach Ultraschall (typisch 2,5-5 cm) |
| Lokalanästhesie | Nicht erforderlich – nicht empfohlen |
| Bildgebung | Ultraschall zur initialen Ortung; Verlaufskontrolle nach Abschluss der Serie |
Klinischer Kontext: Das Niedrigenergie-Protokoll wird häufig in Praxen eingesetzt, in denen keine Lokalanästhesie-Möglichkeit besteht, oder bei Patienten mit niedrigerer Schmerztoleranz. Die Evidenz zeigt jedoch konsistent niedrigere Kalkresorptionsraten (21-40 %) im Vergleich zum Hochenergie-Protokoll (60-86 %) [9, 11]. Der Schmerzreduktionseffekt ist dabei weniger unterschiedlich als die Kalkresorption – ein Hinweis darauf, dass die analgetische Komponente auch bei niedrigeren Energien wirksam ist.
Ein zunehmend verbreiteter Ansatz in spezialisierten Praxen kombiniert fokussierte und radiale Stoßwellen in einer Sitzung:
Dieser Ansatz adressiert sowohl das strukturelle Problem (Kalkdepot) als auch die begleitenden funktionellen Einschränkungen (muskuläre Dysbalancen, Triggerpunkte, eingeschränkte Schulterbeweglichkeit). Kontrollierte Vergleichsstudien zum Kombinationsprotokoll stehen noch aus; der klinische Einsatz ist individuell zu beurteilen.
Die Literatur identifiziert mehrere Prädiktoren für ein gutes Ansprechen auf die ESWT bei Kalkschulter [9, 11, 14]:
Die drei wichtigsten Verfahren zur gezielten Kalkelimination bei therapieresistenter Tendinosis calcarea im Vergleich. Die Werte sind aus den jeweils zitierten Studien entnommen und nicht direkt vergleichbar, da unterschiedliche Studienpopulationen, Protokolle und Endpunkte verwendet wurden:
| Kriterium | Fokussierte ESWT | Ultraschallgesteuerte Barbotage | Arthroskopisches Needling |
|---|---|---|---|
| Invasivität | Nicht-invasiv | Minimal-invasiv (Nadelpunktion) | Operativ (Arthroskopie, Vollnarkose) |
| Kalkresorption (6 Monate) | 60-86 % (Hochenergie) [9, 10] | 60-76 % [15] | 85-95 % [16] |
| Schmerzreduktion (VAS, 6 Monate) | -3,0 bis -4,5 Punkte [9, 11] | -3,5 bis -5,0 Punkte [15] | -4,0 bis -5,5 Punkte [16] |
| Ausfallzeit | Keine bis minimal (1-2 Tage) | 1-3 Tage Schonung | 4-6 Wochen (Reha-Programm) |
| Komplikationsrate | Sehr gering (< 1 % schwere Komplikationen) | Gering (Bursitis, Infektion selten) | 2-5 % (Infektion, Frozen Shoulder, Sehnenläsion) |
| Wiederholbarkeit | Gut – erneute Serie nach 3-6 Monaten möglich | Möglich, aber unangenehm | Revisionseingriff selten indiziert |
| Setting | Ambulant (Praxis) | Ambulant (Sonographie-Einheit) | Stationär/ambulant (OP-Saal) |
Barbotage: Die ultraschallgesteuerte Barbotage (Lavage) ist eine minimal-invasive Technik, bei der das Kalkdepot unter Ultraschallkontrolle punktiert und mit Kochsalzlösung ausgespült wird. De Witte et al. (2013) zeigten in einem RCT, dass die Barbotage der subakromialen Kortisoninjektion nach 12 Monaten signifikant überlegen war (Constant-Score-Verbesserung: 30 vs. 15 Punkte; p < 0,01) [15]. Die Methode erfordert erhebliche sonographische Expertise und ist nicht in allen Praxen verfügbar.
Arthroskopisches Needling: Das operative Vorgehen zeigt hohe Kalkresorptionsraten, ist jedoch mit dem größten Aufwand und der längsten Rehabilitationszeit verbunden. Balke et al. (2012) berichteten über gute Langzeitergebnisse (92 % gute bis sehr gute Resultate nach 24 Monaten), wiesen jedoch auch auf eine 15-20 %ige Rate an passagerer Steifigkeit hin [16].
Stufenschema in der Praxis: Ein evidenzbasiertes Vorgehen folgt einem eskalierenden Stufenschema: (1) Konservativ (Physiotherapie, NSAR, ggf. subacromiale Injektion) über 3-6 Monate. (2) Fokussierte Hochenergie-ESWT als erste interventionelle Option. (3) Bei fehlendem Ansprechen nach 3-6 Monaten: Barbotage oder arthroskopisches Needling. Dieses stufenweise Vorgehen entspricht den aktuellen Empfehlungen der ISMST und der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) [17].
Bei der fokussierten Hochenergie-ESWT sind in der Regel 1-2 Sitzungen im Abstand von 14 Tagen ausreichend. Bei Niedrig- bis Mittelenergie-Protokollen werden 3-5 Sitzungen im wöchentlichen Intervall empfohlen. Die vollständige Kalkresorption tritt oft erst 3-6 Monate nach der letzten Sitzung ein – eine radiologische oder sonographische Verlaufskontrolle nach diesem Zeitraum ist daher sinnvoll [9, 10].
Für die gezielte Auflösung von Kalkdepots in der Rotatorenmanschette ist die fokussierte ESWT das evidenzbasierte Verfahren der Wahl. Die Kalkresorptionsraten liegen bei 60-86 % (Hochenergie fokussiert) vs. 39 % bei radialer ESWT in direktem Vergleich [9, 13]. Radiale Stoßwellen können ergänzend zur Behandlung begleitender myofaszialer Beschwerden eingesetzt werden – als alleinige Therapie zur Kalkelimination sind sie der fokussierten ESWT nach derzeitiger Datenlage unterlegen.
Die Schmerzlinderung beginnt häufig bereits innerhalb der ersten 2-4 Wochen nach der Behandlung. Die biologische Kalkresorption ist jedoch ein langsamerer Prozess: Die vollständige oder teilweise Auflösung des Depots zeigt sich radiologisch typischerweise nach 3-6 Monaten. In der Studie von Gerdesmeyer et al. stieg die Erfolgsrate von 47 % nach 3 Monaten auf 60 % nach 6 Monaten [9]. Realistische Erwartungskommunikation an den Patienten ist daher entscheidend.
Für die fokussierte ESWT bei Tendinosis calcarea benötigen Sie ein Gerät, das Energieflussdichten von mindestens 0,20 mJ/mm² in der erforderlichen Gewebetiefe (3-5 cm) erreicht. Das BTL-6000 FSWT bietet diese Voraussetzungen. Für ergänzende radiale Behandlungen der periartikulären Muskulatur eignen sich der Gymna Shockmaster 500, der Gymna Shockmaster 300 oder das Primo Radial Shockwave.
Derzeit ist die ESWT bei Tendinosis calcarea in Deutschland keine Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Die GKV-Erstattung beschränkt sich aktuell auf die therapieresistente Plantarfasziitis. Die Stoßwellentherapie bei Kalkschulter wird als IGeL-Leistung oder über private Krankenversicherungen abgerechnet. Die GOÄ-Ziffer 1800 (analog) ist eine gebräuchliche Abrechnungsgrundlage – die individuelle Abrechnung sollte mit dem zuständigen KV-Berater abgestimmt werden.
Die fokussierte Stoßwellentherapie bei Kalkschulter ist ein gut untersuchtes, nicht-invasives Verfahren mit solider Evidenzbasis – insbesondere für fokussierte Hochenergie-Protokolle bei Gärtner-Typ-I/II-Depots. Kalkresorptionsraten von 60-86 % und signifikante Verbesserungen der Schulterfunktion bei minimalem Komplikationsrisiko und ohne Ausfallzeit machen sie zu einer ernstzunehmenden Therapieoption zwischen konservativem Management und operativen Verfahren.
Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der sorgfältigen Patientenselektion (Gärtner Typ I/II, Formationsphase), der Wahl des richtigen Energieniveaus und der bildgebungsgestützten Depotortung. Die ESWT nimmt im eskalierenden Stufenschema die Position zwischen konservativer Therapie und Barbotage bzw. arthroskopischem Needling ein – eine Position, die sie aufgrund ihrer Effektivität, Sicherheit und ambulanten Durchführbarkeit in vielen Fällen zu Recht beansprucht [17].
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