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Elektrotherapie Anwendung mit einem Muskelstimulator

Die Vorteile der elektrischen Muskelstimulation

Die elektrische Muskelstimulation mit einem Muskelstimulator hat folgende Vorteile:

  • Die Muskulatur wird sehr effektiv in einem kurzen Zeitraum trainiert.
  • Es können ganz gezielt bestimmte Muskeln angesprochen werden. Das macht die elektrische Muskelstimulation interessant für eine schnelle Rehabilitation nach Verletzungen, wenn einige Muskeln spezielle Unterstützung benötigen.
  • Mit Hilfe der elektrischen Muskelstimulation ist eine schnelle Regeneration möglich, da sie die Durchblutung steigert und so beim Training entstandene Toxine aus der Muskulatur schwemmt. 

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Hochwertiger 4-Kanal Muskelstimulator mit 150 unterschiedlichen Programmen, davon 31 Sport Programme. Sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis.
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Die EMS mit Hilfe von Muskelstimulatoren, hat einen Muskel entspannenden Effekt.

Durch die elektrische Muskelstimulation können sowohl die langsamen, als auch die schnell zuckenden Muskelfasern stimuliert werden. Die langsam zuckenden Fasern werden hauptsächlich bei Ausdauersportarten gefordert.

Dagegen sind die schnell zuckenden Muskelfasern wichtig für Sportarten, bei denen Kraft und Schnelligkeit im Vordergrund stehen. Schnell zuckende Muskelfasern sind mit herkömmlichem Training normalerweise nur schwer anzusprechen.

Sie können trainieren, wann immer Sie wollen, als Ergänzung zum normalen Training, während einer Reise oder zu Hause. Viele Globus und I-Tech Muskelstimulatoren sind klein und handlich und können überall hin mitgenommen werden. Dazu kommen noch TENS Geräte die für die Schmerztherapie eingesetzt werden können.

Die elektrische Muskelstimulation hat schmerzlindernde Effekte.

EMS ist eine effektive Trainingsmethode ohne Verletzungsgefahr und mit keinen Belastungen für Gelenke und Knochen.

Die Elektroden Platzierung

Platzieren Sie die Elektroden auf den Muskeln, um diese zu aktivieren, während sie selbst in Ruhe oder in Bewegung sind. Die korrekte Platzierung der Elektroden ist essentiell für bestmögliche Resultate. Die Elektroden sollten nur auf den Muskelbauch (motorischer Punkt) geklebt werden, nicht auf den Sehnenansatz, sonst wird keine vollständige Muskelanspannung erreicht.

Es gibt unterschiedliche Größen an EMS Elektroden; die kleineren sind optimal für kleine Muskelgruppen und große Elektroden ideal für die großen Muskelgruppen. Platzieren Sie zwei oder mehr Elektroden auf dem Muskel, den Sie trainieren wollen. Wir empfehlen einen Abstand von mindestens 3cm zwischen den Elektroden.

Um den größtmöglichen Komfort und Effektivität bei den Kontraktionen zu erzielen, sollten unterschiedliche Elektroden Positionen getestet werden. Große Muskelgruppen benötigen manchmal mehr als nur ein Elektrodenpaar für größtmögliche Stimulation. Es sollten immer die Angaben aus den Anleitungen für die Platzierung der Elektroden genutzt werden.

Elektrostimulation des ganzen Körpers
Ganzkörper EMS Training

Die korrekte Körperposition bei der elektrischen Muskelstimulation

Die optimale Position für die Elektrostimulation ist abhängig vom Typ des Programms, dem verwendeten Muskelstimulator und von dem Körperteil, der stimuliert werden soll. Als eine generelle Regel kann man sagen, das Sie sich in einer komfortablen Position befinden sollten.

Bei EMS im Trainingsbereich sollte sich die trainierende Muskulatur immer in Streckung befinden, so kann das Training isometrisch ausgeführt werden. Zum Beispiel sollte beim Training des Beinstreckers ein 90 Grad Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel vorhanden sein. Die Stimulation sollte also am besten im Sitzen ausgeführt werden.

Bei den Programmen zur Regeneration und Massage, wird vor allem eine liegende Position eingenommen. Die Stimulation des Rückens erfolgt in Bauchlage.
Wir haben eine Playlist bei Youtube erstellt, in der die unterschiedlichen  Elektrodenpositionen als Video zu sehen sind.

Die Geschichte der EMS von der Zeit des römischen Reiches bis heute.

Über einige tausend Jahre lässt sich die elektrische Muskelstimulation (EMS) und deren Anwendung am Menschen zurück verfolgen. Im römischen Reich wurden Zitteraale und deren elektrische Ströme dazu verwendet, unterschiedliche Leiden zu behandeln.

Im Jahr 1791 dokumentierte Luigi Galvani, dass elektrische Ströme Muskelkontraktionen in einem Froschschenkel auslösen konnten; auch wenn zu dieser Zeit noch der Mechanismus wie Elektrizität eine Muskelkontraktion auslöst, missverstanden wurde, so war doch das Interesse der Wissenschaftler dieser Zeit an der EMS sehr groß. Ende des 18. Jahrhunderts wurden die grundlegenden Prinzipien der Muskelkontraktion erforscht, die auch heute noch Bestand haben.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts stellten Weiss und Lapique die Prinzipien der Rheobase und der Chronaxie vor; diese Konzepte werden auch heute noch auf breiter Ebene genutzt, um aktuelle Stimulationsprotokolle besser zu verstehen. Im Jahr 1971 berichtete Kots in der UDSSR einen Anstieg um mehr als 20% bei der Muskelkraft, Schnelligkeit und allgemeiner Power nach einem mehrwöchigen Training mit Hilfe der elektrischen Muskelstimulation.

Russische Athleten, die die Elektrostimulation mit Hilfe von Muskelstimulatoren als Teil ihres Trainings genutzt hatten, verzeichneten bei den olympischen Spielen von 1972 in München hervorragende Resultate (Borzov, Goldmedaille über 100 und 200m).

Etwa zur gleichen Zeit wurde die Elektrostimulation auch ein allgemeiner Trend unter den Therapie Methoden. In den 90er Jahren machten die Miniaturisierung und die erschwinglicheren Preise von Elektronikartikeln, das breite Experimentieren mit Anwendungen der EMS möglich. Anwendungen, die auf Basis der Rechteckströme arbeiten, wurden qualitativ verbessert und verdrängten die Protokolle von Kotz (Russische Ströme).

Aktuelle, hochwertige Muskelstimulatoren für Physiotherapeuten und Rehakliniken, haben bis zu 40 unterschiedliche Stromformen integriert. So kann jede Pathologie optimal behandelt werden.

Bildquelle: © Vadim Ivanov / 123rf.com

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