Magnettherapie – Behandlung unterschiedlicher Beschwerdebilder

Veröffentlicht in Magnetfeldtherapie

Die Magnettherapie ist eine spezielle Form der Physiotherapie, die mit Hilfe elektromagnetischer Energie die Geweberegeneration anregt. Sie ist ein Bestandteil der physikalischen Therapie und nutzt für die therapeutischen Eigenschaften die Niedrigfrequenz. Spezielle Magnetfeldgeräte generieren gepulste Magnetfelder mit niedriger Energie(oder PEMFs gepulste elektromagnetische Felder).

Magnettherapie – die Grundlagen

Die Magnettherapie bedient sich eines Magnetfelds, dass durch einen elektrischen Strom erzeugt wird, der durch eine Spule (Magnetspule) fließt. Die Magnetspule besteht aus einem metallischen Conductor, der von einer bestimmten Anzahl von Spiralwindungen umgeben ist.
Magnettherapie bei Rückenschmerzen
Die Magnettherapiegeräte von Globus emittieren Niedrigfrequenzsignale in rechteckiger Form. Die Frequenz ist die Anzahl der Pulse pro Sekunde. Die Intensität des Magnetfeldes wird in Gauss (G) gemessen, während der Auslastungsgrad (DC) sich auf die Zeit bezieht, in der die Geräte magnetische Signale aussenden und die Zeit, in der sie keine Signale abgeben. Bei 100% Auslastungsgrad sprechen wir von kontinuierlicher Emission, bei weniger als 100% von gepulster Emission. In den Magnum Geräten ist der Auslastungsgrad auf 50% eingestellt. Allgemein gilt, je höher die Frequenz, desto niedriger der Auslastungsgrad; damit wird eine Überhitzung des Gewebes vermieden.

Die Wirkungen der Magnettherapie

Mit Hilfe der pulsierenden, niederfrequenten Magnettherapie kann ein Gewebereparaturprozess in Gang gesetzt und die natürliche organische Abwehr stimuliert werden. Je nach den biologischen Effekten, kann man die therapeutische Wirkung des Magnetfelds in zwei Hauptbereiche zusammenfassen:

1. Anti-entzündliche und anti-ödematöse Wirkung;
2. Wirkung zur Stimulierung der Gewebereparaturprozesse.

Zelluläre Membranen können als „kleine Batterien“ angesehen werden, deren abgegebene Spannung messbar ist. Genauer gesagt, gesunde Nervenzellen haben eine Potentialdifferenz von 90 millivolt zwischen dem inneren Kern und der äußeren Membran, während in anderen Zellen nur eine Spannung von ungefähr 70 millivolt gemessen werden kann. Wenn die Spannung in den Zellen dazu neigt abzufallen, kann sich das für den Organismus in entzündlichen Prozessen, Knochen- und Gelenksschmerzen, in Rückenschmerzen oder nicht heilenden Wunden bemerkbar machen.

Wenn diese Zellen krank werden aufgrund einer Infektion, eines Traumas oder aus einem sonstigen Grund, verlieren sie ihre Energiereserven. Deshalb misst eine gesunde Zelle eine Spannung von 70 Millivolt, aber nur 50-55 Millivolt, wenn sie krank ist. Sobald die Spannung unter 30 millivolt abfällt, tritt Nekrose ein, was zu einem Absterben der Zelle führt. Das Ziel der Magnettherapie ist es, die Zellen, die ihre Vitalenergie verloren haben, wieder aufzuladen und zu regenerieren.

Die Pathologien des muskoskelletalen Apparates, sind eines der wesentlichen Anwendungsgebiete der Magnettherapie. Alle traumatischen Ereignisse, von einer kleinen Verstauchung, bis hin zu einem komplizierten Bruch, können von dieser Therapieform profitieren. Manchmal können sogar besonders kurze Heilungszeiten erreicht werden. Auch bei Knochenerkrankungen kann die Behandlung mit Magnettherapie für kürzere Reparaturprozesse und Heilungszeiten sorgen.

Daher kann die Magnettherapie mit niedrigen Frequenzen als therapeutische Methode erster Wahl angesehen werden. Speziell bei der Behandlung von Entzündungen, traumatischen und degenerativen Erkrankungen des osteoartikulären und Muskel-Sehnen-Apparates.

Die Vorteile der Magnettherapie für den muskuloskelettalen Apparat auf einen Blick:
– verbessert die Osteogenese durch Stimulierung der Osteoplastenaktivität, indem die knöcherne Kallusbildung beschleunigt wird und die Kalzium Ionen mobilisiert werden;
– verringert Entzündungen;
– verbessert den Blutfluss in den Kapillaren und die Mikrozirkulation;
– fördert die Resorption von Ödemen und intersitiellen Flüssigkeiten;
– verbessert den Austausch der Zellen;
– kann Schmerzen lindern.

Anwendungsmethoden der Magnetfeldbehandlung

Während der Magnettherapie nimmt der Patient die Wirkung des Magnetfeldes nicht wahr. Das liegt daran, dass diese sehr stark auf der Reaktivität des Gewebes auf das Phänomen der magnetischen Induktion beruht. Es spielt eine entscheidende Rolle, wie lange der Patient dem Magnetfeld ausgesetzt ist. Die Dauer sollte auf die Krankheit, die behandelt werden soll, abgestimmt sein. Die schrittweise Wirkung und die Effektivität der Behandlung, machen sich über einen langen Zeitraum hinweg bemerkbar.

Diese Behandlungsmethde ist für chronische Erkrankungen gedacht, aber auch bei einem schlimmen Trauma kann sie die Heilungszeit verkürzen. In der symptomatischen Schmerzbehandlung während der akuten Phase, können andere physikalische Therapieformen mit einbezogen werden, um eine unmittelbarere Antwort zu erreichen (Lasertherapiegeräte, EMS/TENS).

Die Magnetspulen

Die Magnetspulen, die in der Behandlung Verwendung finden, können mit verschiedenen Materialien bedeckt sein und sie können einzeln oder doppelt vorhanden sein.

Flexible Magnetspulen:
Magnetspulen Gurte

Norden der Magnetspulen

Ein flexibler Diffusor mit zwei Enden ist in Abb. A dargestellt. Derselbe Diffusor ist in Abb. B schematisch dargestellt, damit die Anordnung der Pole verständlich wird. Die Seite, die mit GLOBUS markiert ist, zeigt den „Norden“ der Magnetspule an. Die flexiblen Magnetspulen können mit den beiliegenden speziellen Velcro Bändern auf dem Behandlungsbereich befestigt werden.

Weiche Magnetspulen
Weiches Magnetfeldkissen
Polung Magnettherapie

Abb. C zeigt eine Magnetspule mit nur einem Ende. Die Polarität ist folgendermaßen orientiert: der Norden entspricht dem weichen Teil der Magnetspule, der Süden dem Teil, an dem sich die Spirale befindet. Verwenden Sie zur Befestigung der Magnetspule am zu behandelnden Bereich, dass enthaltene elastische Band unter der Spule. Ziehen sie es so fest, dass die Magnetspule stabil anliegt.

Starre Magnetspulen
Starres Magnetfeldkissen
Eine starre Magnetspule mit einem Ende zeigt Abb. E. Die Polarität ist mit dem Buchstaben N für Nord und S für Süd gekennzeichnet. Ziehen Sie zur Befestigung der Magnetspule an Ihrem Körper das beiliegende Band durch die beiden Öffnungen und schließen Sie es so, dass die Magnetspule fest sitzt.

Die Magnettherapie kann mit zwei Positionierungsmethoden der Magnetspule angewandt werden:
– SEITE AN SEITE MODUS
– ENTGEGENGESETZTER MODUS

Im Seite an Seite Anwendungsmodus können die Magnetfelder, die von jeder Spule erzeugt werden, genutzt werden. Dieser Bereich umfasst die gesamte Oberfläche, die von beiden benachbarten Magnetspulen bedeckt wird. Er erstreckt sich auch noch in die Senkrechte (und dringt so auch in das Gewebe ein). Daher ist es ausreichend, wenn die Magnetspulen auf dem Behandlungsbereich platziert werden und man sicherstellt, dass das Band so befestigt wird, dass die Spulen im Inneren sich nahe dem Schmerzbereich befinden.

Bei einem zentralen Schmerz in der Wirbelsäule ist es z.B. wichtig, die Magnetspulen in vertikaler Ausrichtung zu platzieren. Dagegen ist für einen großflächigeren und mehr zu den Seiten wirkenden Schmerz, eine horizontale Ausrichtung der Spulen besser. Bitte beachten Sie die Bilder weiter unten für die richtige Positionierung. Das Band mit den Spulen wird mit dem Velcro nach außen platziert. So ist es möglich, die schwarzen Bänder zur Befestigung in der gewünschten Position zu verwenden.
Magnettherapie Ellenbogen Magnetfeldbehandlung bei Rückenschmerzen
Im entgegengesetzten Spulenmodus, wird ein einzelnes und verkettetes Magnetfeld erzeugt. Es dringt tiefer in die zu behandelnden Bereiche ein. Diese Methode ist vor allem für Gelenksprobleme, Frakturen und alle muskuloskelettalen Störungen geeignet, die eine Tiefenbehandlung erfordern. Um ein verkettetes Magnetfeld zu erzeugen ist es notwendig, auf die korrekte Positionierung der Spulen zu achten. Diese müssen mit derselben Polarität ausgerichtet sein.

Die Solenoide, die zum Lieferumfang der Magnum Magnettherapie Geräte gehören, enthalten zwei Magnetspulen, deren Polarität bereits ausgerichtet ist. Dadurch können sie leicht im entgegengesetzten Modus verwendet werden. Es ist ausreichend, das Band am zu behandelnden Bereich zu befestigen. Dabei ist nur darauf zu achten, dass die beiden Spulen parallel zueinander positioniert werden.

Beispiele für entgegengesetzte Spulenpositionierung
Arthrose Behandlung Fuss Arthritis Finger
Bei Anwendung dieser Methode muss unbedingt auf diese zwei Dinge geachtet werden:
– Die Polaritäten der beiden Magnetspulen müssen in Phase sein. Das bedeutet, dass sie eine Positionierung haben müssen, bei der sich die beiden Pole folgendermaßen abwechseln: SÜD-NORD / SÜD-NORD (siehe Abb. unten). Wenn die Positionierung aber SÜD-NORD/NORD-SÜD ist (siehe Abb. unten rechts), sind die beiden Felder nicht verkettet, sondern sie neigen dazu sich nach außen hin zu bewegen und nicht in Richtung des zu behandelnden Bereichs.
Polarität der Solenoide

Wenn die beiden Spulen nicht parallel zueinander angeordnet werden, sind die Felder nicht verkettet.

Polarität Nord

Magnettherapie Anwendungen Knie
Arthritis Gelenksschmerzen
– Arthritis-Osteoarthritis und Gelenkschmerzen am Knie;
– nach einer Operation am vorderen Kreuzband;
– nach Einsetzen einer Knieprothese;
– nach einer Operation zur Reinigung des Knies.

Für eine Magnettherapie Behandlung am Knie ist eine entgegensetzte Positionierung der Magnetspulen besser (wie im Bild zu sehen). Sollte es nicht möglich sein, das Band mit einer parallelen Anordnung der Magnetspulen zu positionieren, sollten Sie über dem Gelenk oder an der am meisten schmerzenden Stelle, Seite an Seite, befestigt werden.

Magnettherapie Anwendungen HÜFTE
Magnetfeldtherapie Hüfte
– Arthritis, Osteoarthritis, Gelenkschmerzen in der Hüftgegend;
– Oberschenkelhalsbruch;
– Osteoporose;
– Ödeme und Ergüsse in der Hüftgegend;
– nach Einsetzen einer Hüftprothese.

An der Hüfte ist es sehr schwierig, die Spulen entgegengesetzt zu platzieren, deshalb wird hier immer die Anordnung Seite an Seite angewandt.

Magnetanwendungen Sprunggelenk
Sprunggelenks Verstauchung
– Frakturen des Schienbeins und/ oder Wadenbeins und/oder Knöchels;
– Bruchheilungsstörungen;
– Ödeme und Ergüsse am Knöchel;
– Knöchelverstauchung.

Damit die Magnettherapie am Sprunggelenk optimal wirken kann, ist eine entgegengesetzte Positionierung günstiger. Wenn die Beschwerden sich auch über den Vorfuß erstrecken, sollten die Spulen immer im entgegengesetzten Modus, eine auf dem Fußrücken und die andere am Fußgewölbe, befestigt sein.

Magnetfeldtherapie Unterarm
Unterarm Fraktur
– Unterarmfrakturen;
– Bruchheilungsstörungen;
– Ödeme und Ergüsse am Unterarm;
– Osteoporose;
– Tendinitis.

Am Unterarm ist die entgegengesetzte Spulenpositionierung vorzuziehen. Die Magnettherapie kann auch auf Gipsverbänden und anderen Schutzabdeckungen durchgeführt werden.

Magnetanwendungen Handgelenk
Karpaltunnel Syndrom mit Magnetfeldern behandeln
– Karpaltunnel;
– Frakturen des Handgelenks und der Handwurzelknochen;
– Bruchheilungsstörungen;
– Ödeme und Ergüsse am Handgelenk;
– Osteoarthritis-Arthritis-Gelenkschmerzen;
– Osteoporose.

Bei allen Problemen am Handgelenk ist die entgegengesetzte Positionierung besser.

Magnettherapie Schulter
Schulterfraktur Behandlung
– Tendinitis und Verletzungen der Rotatorenmanschette;
– Frakturen der Schulter;
– Osteoarthritis-Arthritis-Gelenkschmerzen in der Schulter;
– Ödeme und Ergüsse in der Schulter;
– Bruchheilungsstörungen;
– Osteoporose.

Bei allen Schulterproblemen ist die entgegengesetzte Positionierung günstiger.

Magnetfeldbehandlung Schlüsselbein
Schlüsselbein Fraktur
– Schlüsselbeinfrakturen;
– Bruchheilungsstörungen;
– Osteoarthritis-Arthritis-Gelenkschmerzen im Schlüsselbein;
– Ödeme und Ergüsse am Schlüsselbein;
– Osteoporose.

Bei allen Schlüsselbein Pathologien sollte nur die Seite an Seite Anordnung der Solenoide verwendet werden. Das Schlüsselbein ist ein besonders hervorstehender Knochen und spricht daher auf die Magnettherapie gut an, auch wenn die Solenoide nicht entgegengesetzt angeordnet sind.

Magnetanwendungen Halswirbelsäule
Halswirbelsäule Osteoarthritis
– Osteoarthritis-Arthritis;
– Gelenkschmerzen im Bereich der Halswirbelsäule.

Die Solenoide sollten bei einer Schmerztherapie im Bereich der Halswirbelsäule im entgegengesetzten Modus angeordnet werden. Während der Behandlung kann sich der Patient auf das Bett oder auf eine Couch legen, mit dem Kopf auf einem Kissen.

Magnettherapien Rücken
Magnettherapien Rücken
– Rückenschmerzen;
– Osteoarthritis-Arthritis-Gelenkschmerzen in der Wirbelsäule;
– Wirbelfrakturen;
– Bruchheilungstörungen;
– Osteoporose.

Bei Schmerzen an der Wirbelsäule werden die Solenoide Seite an Seite an den am meisten schmerzenden Bereichen platziert.
Bei einem größeren Umfang des Behandlungsbereiches, sollten 2 Magnetfeldbänder verwendet werden, die nebeneinander platziert werden (alternativ die Magnetfeldmatte B-Mat 200).
Während der Behandlung sollte der Patient auf dem Rücken auf Bett oder Couch liegen, so dass die Magnetspulen an einem festen Bereich des Rückens bleiben.

Magnetfeldbehandlung Ellbogen
Magnetbehandlung Ellbogen
– Epicondylitis und/oder Epitrochleitis;
– Ellbogenfrakturen;
– Bruchheilungsstörungen;
– Ödeme und Ergüsse im Ellbogen.

Bei Schmerzen in der Ellbogengegend ist es günstig, die entgegengesetzte Positionierung anzuwenden.

Ästhetische Magnetfeldbehandlungen
Magnetbehandlung Ellbogen
– Drainage;
– Zellulitis;
– Dehnungsstreifen;
– ödematöse Zustände.

Bei den ästhetischen Magnetfeldprogrammen werden die Solenoide im Behandlungsbereich Seite an Seite platziert. In der obigen Abb. ist ein Beispiel für die Positionierung an den Oberschenkeln zu sehen. Mit demselben Prinzip können auch andere Körperstellen behandelt werden.

Informationen zu den Magnettherapie Programmen

Sie finden einige allgemeine Anweisungen zu den Programmen in den verschiedenen Geräten der Marke Magnum, siehe unten.

Frakturen: Die Programme für Frakturen können gleich in den ersten Tagen nach dem traumatischen Ereignis eingesetzt werden. Die Magnetfeldbehandlung kann auch auf Gipsverbänden und anderen schützenden medizinischen Hilfsmitteln durchgeführt werden. Die empfohlene Intensität sollte nur in diesem Fall um 50-60% erhöht werden, da die Dicke des Gipsverbandes den Abstand zwischen den Magnetspulen und dem Knochen vergrößert.

Wie schon einmal erwähnt, sollten die Solenoide im entgegengesetzten Modus (wenn möglich entsprechend des zu behandelnden Bereichs) und in Übereinstimmung mit der Fraktur positioniert werden. Wenn zwei Magnet bänder zur Verfügung stehen (im Lieferumfang des Globus Magnum XL Pro enthalten bzw. als Zubehör beim Magnum XL dazu zu kaufen) können Sie beide Bänder gleichzeitig platzieren, für einen flächigeren und intensiveren magnetischen Fluss. Das ist besonders nützlich, wenn der Behandlungsbereich einen größeren Durchmesser hat, zum Beispiel am Oberschenkel oder über einem Gipsverband am Schienbein.

Verzögerte Heilung von Frakturen: Dieses Programm bietet sich an, wenn ein Bruch nicht in angemessener Zeit heilt. Durch solche Frakturen können oft Osteoporose oder vaskuläre oder metabolische Veränderungen entstehen. Wenn möglich sollten die Solenoide im entgegengesetzten Modus platziert werden. Wenn jedoch der Behandlungsbereich zu groß ist, kann auch eine Anordnung Seite an Seite erfolgen.

Die tägliche Behandlungszeit kann zwischen 10 und 12 Stunden betragen. Eine, auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Anwendungsmethode, kann von einem Arzt erstellt werden.

Pseudoarthrose: Das Programm kann angewendet werden, wenn die Bruchheilung schon mehr als neun Monate verzögert ist. In solchen Fällen wurde den Patienten bereits oft eine Operation nahe gelegt und/oder die Patienten haben synthetische Hilfsmittel erhalten, wie Platten, Schrauben oder äußere Fixierungen, die eine Befestigung der Solenoide erschweren können. Deshalb sollte unbedingt der Arzt zu rate gezogen werden, um hilfreiche Hinweise zu erhalten, ganz auf die individuelle Situation des Patienten zugeschnitten.

Osteoporose: Wenn es durch die Osteoporose zu einer fortschreitenden Schwächung der Knochenstruktur kommt, kann dieses Programm genutzt werden. Knochengewebe ist vital und während unseres Lebens fortwährenden Umformungsmechanismen ausgesetzt. Aber durch eine Osteoporose verändert sich dieser Mechanismus und führt zu fortschreitender Schwächung des Knochens. Die gepulsten, elektrischen Magnetfelder können die anabolischen Funktionen des Knochengewebes aktivieren und die Balance zwischen Osteoblasten (Zellen, die neues Knochengewebe herstellen) und Osteoclasten (Zellen, die für den Abbau des Knochengewebes verantwortlich sind) verbessern.

Für die Behandlung großer Bereiche des Körpers kann die Mat 100 oder B-Mat nützlich sein (zukaufbares Magnettherapie Zubehör).

Osteoarthritis, Arthrose, Arthritis, Gelenkschmerzen: In den Globus Magnetfeldtherapie Geräten sind verschiedene Programme zur Behandlung dieser Erkrankungen enthalten. Obwohl diese Pathologien sehr unterschiedliche Ursachen haben, gehen alle mit Gelenkschmerzen und Steifheit der Gelenke einher. In diesen Fällen kann die Magnettherapie zu einem örtlichen anti-entzündlichen Prozess mit schmerzlindernder Wirkung beitragen.

Jedes Programm ist mit den Parametern eingestellt, die in der einschlägigen Literatur empfohlen werden.

Hüft- und Knieprothesen: Mit diesen speziellen Magnetfeldprogrammen kann die Genesung nach Einsetzen eines Implantats unterstützt werden. Gepulste magnetische Felder können nämlich die Eingliederung einer Prothese und jegliches Knochentransplantats fördern. Hinsichtlich der Anwendungsdauer gibt es in der wissenschaftlichen Literatur Empfehlungen von mindestens 3-4 Stunden täglicher Behandlung. Der behandelnde Arzt kann allerdings eine abweichende Behandlungsdauer verordnen.

Nach einer Knieoperation: Nach einer Knieoperation ist der Einsatz der Magnettherapie zur Wiederherstellung des vorderen Kreuzbandes eine effektive Ergänzung der herkömmlichen Rehabilitation. Gleiches gilt für eine Anwendung nach einer Operation zur Knorpel Glättung. In diesen Fällen kann die Anwendung gepulster magnetischer Felder schon an den ersten Tagen nach der Operation Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen lindern, so dass eine schnellere Heilung erfolgen kann.

Karpaltunnel Syndrom: Schon bei den ersten Symptomen oder Störungen, kann dieses Programm eingesetzt werden. In dieser Phase der Erkrankung können noch größere Verbesserungen erzielt werden. Das Karpaltunnelsyndrom entsteht durch Kompression des Mediannervs, der vom Unterarm aus durch einen Tunnel, der als Karpaltunnel bezeichnet wird, in die Hand hinein verläuft.

Magnetfelder können dazu beitragen, den Schmerz zu lindern. Die Magnettherapie hat eine antientzündliche Wirkung und kann die Beweglichkeit der Hand und der Finger verbessern.

Tendinitis, Epicondylitis, Rotatorenmanschette: Mit diesem Anwendungen können Sehnenentzündungen und Insertionsstörungen behandelt werden. Die Magnetspulen werden auf der schmerzenden Stelle angebracht, wann immer möglich in der entgegengesetzten Positionierung. Behandlungen mit Magnetfeldern können in der akuten Phase ausgeführt werden, optimal in Kombination mit anderen physikalischen Therapien oder Medikationen, die vom Arzt verordnet werden. Aber auch während der subakuten Phase, als konservative Behandlung.

Ödeme, Ergüsse, Knöchelverstauchung: Bei all diesen Erkrankungen ist das Hauptziel der Behandlung mit Magnetfeldern, Ödeme traumatischen Ursprungs und die nachfolgenden Schmerzen, die durch Entzündungen entstehen, zu reduzieren. Gepulste, niederfrequente Magnetfelder können die Durchlässigkeit der Kapillaren regulieren und dabei unterstützen, interstitielle Flüssigkeiten zu demobilisieren. Das kann zu einer viel schnelleren Heilung führen.

Drainage, Zellulite, Geweberegenerierung etc. …: Mit den ästhetischen Programme der Globus Magnum Magnettherapie Geräte, können auch ästhetische Anwendungen effektiv durchgeführt werden. Die gepulsten Magnetfelder können die Mikrozirkulation des Blutes und die Sauerstoffversorgung des Gewebes verbessern. Durch die Behandlung kann es zur besseren Resorption überschüssiger Flüssigkeit angeregt werden.

Bildquelle: khazari © 123RF.com

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